Spandauer Kunstfilmfestival: Hoheitszeichen

Beim ersten Spandauer Kunstfilmfestival tritt der Film aus dem Kinosaal heraus und begegnet seinem Publikum direkt im Alltag. Unter dem Titel „Hoheitszeichen“ realisieren der Künstler Moritz Frei und der Kurator Marian Luft ein zweitägiges, mobiles Festival im öffentlichen Raum – kostenfrei, inklusiv und bewusst niedrigschwellig konzipiert.

Im Zentrum steht eine sogenannte „Moving Image Sculpture“: ein mobiles Mini-Kino, das sich entlang zweier Routen durch Spandau bewegt. Am Freitag, den 12. Juni 2026, führt die Strecke durch das Falkenhagener Feld mit Stationen am Spektesee, im Spektepark und am Falkenhagener Tor. Am Sonntag, den 14. Juni 2026, verlagert sich das Festival von Spandau-Mitte bis zur Zitadelle – mit Stopps im Koeltzepark, am Lindenufer und schließlich an der historischen Festungsanlage.

„Hoheitszeichen“ begreift Film als Form der Begegnung: offen, flüchtig und gemeinschaftlich erlebt auf Wegen, Wiesen und Plätzen im urbanen Alltag. Zugleich versteht sich das Festival als künstlerische Auseinandersetzung mit Fragen von Identität, Geschichte und Stadtraum. Der Titel verweist auf Symbole von Zugehörigkeit und Macht – von Nationalflaggen bis hin zu subtileren Markierungen sozialer und politischer Ordnung. Die ausgewählten Arbeiten internationaler Künstlerinnen und Künstler bewegen sich zwischen dokumentarischen und künstlerischen Formen.

Weitere Informationen zum Programm sind online unter www.berlinartfilms.com verfügbar.

Freitag, 12. Juni 2026: 11–19 Uhr, Falkenhagener Feld
Route
ab 11 Uhr Spektesee
ab 14 Uhr Spektepark
ab 17 Uhr Falkenhagener Tor


Sonntag, 14. Juni 2026: 11–19 Uhr, Spandau Mitte, Zitadelle

Route
ab 11 Uhr Koeltzepark
ab 14 Uhr Lindenufer
ab 17 Uhr Zitadelle

Eintritt frei