Seit 2019 findet der Spandauer Aktionsmärz statt. Geboren wurde er, als sich der Spandauer Mädchen- und Frauenmärz und die Internationalen Wochen gegen Rassismus zusammentaten. Seither gedeiht und wächst er der Aktionsmärz jährlich. Der Aktionsmärz hat das Ziel, in vielfältigen Veranstaltungsformaten auf Benachteiligung und Diskriminierung im Zuge von Sexismus und Rassismus aufmerksam zu machen.
Auch im Falkenhagener Feld wurde der Aktionsmärz dieses Jahr gefeiert.
Am Samstag den 07.03 fand zum ersten Mal die Veranstaltung „Starke Sache! Fest für Frauen und Mädchen“ im Klubhaus Spandau statt.
Ein Fest voller Austausch, Kreativität und Bewegung. Im Mittelpunkt standen die Themen, die Frauen und Mädchen im Alltag besonders beschäftigen: Sicherheit im öffentlichen Raum, Teilhabe, Selbstbestimmung, das Erleben der eigenen Nachbarschaft, gegenseitiges Empowerment und vieles mehr.
Ein vielfältiges Programm – von Frauen für Frauen
Das Klubhaus als Veranstaltungsort sowie das Quartiersmanagement Falkenhagener Feld Ost und West hatten große Freude daran alle Besucherinnen zu begrüßen und das Fest zu eröffnen. Zur Eröffnung richtete Frau Fischer-Rosendahl, die Gleichstellungsbeauftrage des Bezirksamtes Spandau, ermutigende und schöne Worte an alle beteiligten.
Die Besucherinnen hat ein buntes, niedrigschwelliges Programm zum Bewegen, Ausprobieren und Austauschen erwartet. Alle Workshops wurden von Frauen für Frauen und Mädchen angeboten und dank der Kinderbetreuung durch die Schlaufüchse e. V. konnten auch Mütter an den Workshops teilnehmen.
Kreative Impulse setzten die Kunstaktionen, während die Fahrrad- und Holzwerkstatt unter Anleitung ein Verständnis für Werkzeuge und Materialien schaffte. Im Theaterworkshop der Jugendtheater Werkstatt (JTW) konnte sich ganz spielerisch und locker über gemeinsame Erfahrungen ausgetauscht werden.
Am Wünsche-Baum von Eintracht Spandau e. V. konnten Mädchen und Frauen teilen, was sie sich von einem Vereinsleben wünschen und welche Erfahrungen sie gemacht haben.
Der Walkshop von Urban Policy und dem Raum für Beteiligung bot die Möglichkeit auch außerhalb der Klubhaus-Räume über Unsicherheiten und Wünsche zu sprechen. Das Quartier wurde gemeinsam erkundet und es wurde über (Un‑) Sicherheitsorte gesprochen.
Auf der Bühne präsentierten Frauen und Mädchen Musik, Texte und Tänze und zeigten eindrucksvoll die Vielfalt ihrer Stimmen.
Neben dem Klubhaus als Veranstaltungsort, waren viele ehrenamtliche Helferinnen, der Raum für Beteiligung (Bezirksamt Spandau), Juliane Fischer-Rosendahl (Gleichstellungsbeauftrage Bezirksamt Spandau), Casa e. V. , Urban Policy, die Jugendtheaterwerkstatt, Baum e. V. , Eintracht Spandau e. V. , die Jugendeinrichtung Outreach, sowie die Wohnungsbaugesellschaften Gewobag und Berlinovo als auch das Quartiersmanagement Falkenhagener Feld Ost und West mit dabei.
Wir hoffen auch zukünftig gemeinsam mit dem starken Netzwerk an Frauen und Mädchen großartige Veranstaltungen umzusetzen zu können und bedanken uns bei den Besucherinnen, die zum Erfolg des Tages beigetragen haben.

